Quartiersentwicklung Hermann-Löns-Siedlung

Eckdaten der Neubebauung

Standort: Hermann-Löns-Str. 39-61, 65201 Wiesbaden-Schierstein
Baubeginn: ca. Sommer 2018
Fertigstellung: 2024
Anzahl Wohneinheiten: 265

Projektdetails

Auf dem Areal zwischen Hermann-Löns-Straße und Schönaustraße soll ab Sommer 2018 ein neues Wohnquartier mit ca. 265 Wohnungen entstehen. Geplant sind ausschließlich Mietwohnungen mit einem Anteil von gefördertem Wohnungsbau. Realisiert werden soll die Maßnahme in drei Bauabschnitten.

Die einzelnen Häuser sind im Wesentlichen als kompakte Drei- und Vierspänner (drei bzw. vier Wohnungen pro Geschoss) mit gleichbleibender Gebäudetiefe organisiert. Fast alle Häuser erhalten direkt zugeordnete Tiefgaragen.

Zwischen 2-ZKBB Wohnungen für eine Person bis hin zu 5-ZKBB Wohnungen wird es eine Vielzahl von Wohnungsgrößen und –typen geben. Insbesondere Senioren und Familien sollen an ihre Bedürfnisse angepasste Wohnungen in den Neubauten finden. Alle Wohnungen erhalten Balkone, Loggien oder (Dach-)terrassen und werden mit Aufzügen ausgestattet.

Ein Großteil des Neubaugebiets wird Gebäude mit drei Vollgeschossen zuzüglich Dachgeschoss (Flachdach) aufweisen.

An der Ecke Hermann-Löns-Straße und Schönaustraße soll der Quartierseingang architektonisch betont werden. Hierzu wird ein Gebäude geplant, was in seiner Breite und Tiefe sowie in der Geschossigkeit (4 Vollgeschosse + Staffelgeschoss) die anderen Gebäude überragen wird.

Der Entwurf zeichnet sich durch einen natürlichen Umgang mit der Hanglage des Grundstücks aus. Durch die – teils geknickte – Anordnung der Gebäude entstehen drei Höhenplateaus: Nördlicher Innenhof, südlicher und Westlicher Innenhof. Hierdurch entstehen erstmals zahlreiche barrierefreie Wegeverbindungen, die den Freiraum intensiv nutzbar machen.

Das Wechselspiel von Gebäuden und klar gegliederten Freibereichen führt zu attraktiven Aufenthaltsbereichen unterschiedlicher Zweckbestimmung. Der Quartiersplatz als öffentlicher Freibereich im Norden liegt nicht weit von der Bushaltestelle entfernt an der zentralen Wegeachse, dem Quartiersanger, der das Wohngebiet durchquert. Auf dem Platz stehen Aufenthalt und Kommunikation im Vordergrund, während der Anger verschiedenste Verbindungs- und Vernetzungsfunktionen übernimmt. Die Innenhöfe sind klar formulierte, halböffentliche Bereiche mit überschaubaren Nachbarschaften. Teilflächen der Höfe sollen auch den Wohnungen zugeordnete Mietergärten als private Freiflächen sein, die gleichzeitig eine soziale Kontrolle über die halböffentlichen und öffentlichen Bereiche darstellen.

Der städtebauliche Entwurf stammt von StadtQuartier.


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